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April 20th, 2012 by Sigrid Nepelius Zulassung 

Society for Art of Imagination Vernissage im Phantastenmuseum

 

Im Phantastenmuseum Wien ist mit der neuesten Ausstellung der Society for Art of Imagination eines der größten Highlights seit Bestehen zu sehen. Die in Zusammenarbeit mit der Society organisierte Schau lockte am Samstag zur Eröffnungsmatinee Besucher und Künstler aus aller Welt an. Die Ausstellungsräumlichkeiten waren zum Bersten gefüllt, manche Besucher mussten sich die Eröffnungsreden vom Vorraum aus anhören.

Der Kurator des Phantastenmuseums, Gerhard Habarta, fasste seine Rede kurz, um statt dessen jeden der anwesenden ausstellenden Künstler persönlich vorzustellen. Seine gewohnt lockere und humorvolle Art unterstrich die familiäre Atmosphäre, die während der gesamten Eröffnung herrschte. Brigid Marlin, Gründerin der Society for Art of Imagination, und Meister Ernst Fuchs feierten ein fröhliches Wiedersehen und waren bei den zahlreich anwesenden Fotografen ein begehrtes und vielfotografiertes Motiv. Erich Peischl, Direktor des Phantastenmuseums, wurde von Gerhard Habarta und Brigid Marlin für das tolle Arrangement der Bilder gelobt, das bei der großen Anzahl und Vielfalt der Werke keine leichte Aufgabe war. Die Schau zeigt einen imposanten und hochqualitativen Querschnitt durch das vielseitige Schaffen der Mitglieder der Society.

Bis zum Nachmittag tummelten sich Gäste und Künstler in den Museumsräumlichkeiten, es wurden Kataloge signiert, für Erinnerungsfotos posiert und neue Bekanntschaften geschlossen. Für viele Künstler war diese Ausstellung eine willkommene Gelegenheit, Kollegen aus dem weltweiten virtuellen Netzwerk der Phantasten persönlich kennen zu lernen.

1. Internationale Konferenz der Phantastischen Kunst

Am Nachmittag nach der Ausstellungseröffnung fand im Phantastenmuseum die erste Internationale Konferenz der Phantastischen Kunst statt. Thema war die Zukunft der Phantastik – Gerhard Habarta, Peter Hutter, Miguel Tio, Brigid Marlin und Kate Eggleston-Wirtz sprachen über ihre Visionen für die phantastische Kunst. In der anschließenden Diskussion unter der Leitung von Michel De Saint Quen, Vorsitzender der Society, wurde nach Möglichkeiten gesucht, die Phantastische Kunst aus ihrem Nischendasein zu befreien. Von den anwesenden Teilnehmern kamen einige gute Vorschläge, über deren Umsetzung und Fortschritt die Phantastengemeinde spätestens bei der nächsten Konferenz mehr erfahren wird.

Quellewww.phantastisch.at

Fotos:

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