Share: 

Januar 23rd, 2011 by Leo Plaw Zulassung 

Ernst Fuchs – die Phantastische Sammlung

Fasnacht - Fast nackt - Ernst Fuchs

Fasnacht - Fast nackt - Ernst Fuchs

Die Fabrik der Künste präsentiert eine für Norddeutschland außergewöhnliche und einmalige Ausstellung – Ernst Fuchs „die Phantastische Sammlung“ von Dr. Cornelia Mensdorff-Pouilly mit einhundert Meisterwerken – Gemälde – Skulpturen – Grafiken von Ernst Fuchs.

Ernst Fuchs gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Jetztzeit. Die anfänglich surrealistischen, später manieristischen Werke weisen häufig eine religiöse oder mythologische Symbolik auf. Nach eigenen Aussagen in seinem Buch „Architectura Caelestis“ basieren viele seiner Motive auf visionären Erlebnissen. Beeinflusst durch die flämische Malerei, entstanden in Paris zahlreiche ikonographische Arbeiten. Drei dieser Werke bildeten später das Altarbild der Rosenkranzkirche in Wien-Hetzendorf.

Die Ausstellung hat einen retrospektiven Charakter und gibt einen Überblick über 65 Schaffensjahre des großen Meisters der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Die Auseinandersetzung mit weltberühmten Werken, wie der Miniatur „tabula smaragdina“ 1952, der Bronze „Golem“ 1969 und die neue „Kleine schwebende Venus“ entführen den Besucher in eine Welt voller Visionen, Mythen und des kosmischen Denkens.

Ernst Fuchs,1930 in Wien geboren, schuf schon ab 1945 ein Oeuvre phantastischer Kunst, das sich um Abstraktion und Moderne unbekümmert, aus alten Mythologien speist und nahtlos an Surrealismus und Symbolismus anknüpft. Frühe Fuchs-Werke erinnern an Max Ernst, anderes ist deutlich durch Gustave Moreau inspiriert. An den Jugendstil erinnern vor allem die Skulpturen des Malers, der sich auch der Architektur , Literatur und Musik widmet. Zwölf Jahre lebte Ernst Fuchs in Paris, lernte dort Picasso, Max Ernst, Jean Paul Sartre und seinen Freund und Mentor Salvador Dali kennen. Fuchs war auch befreundet mit Arno Breker. „Wir sind das goldene Dreieck der Kunst: Breker-Dali-Fuchs. Man kann uns wenden, wie man will, wir sind immer oben”, sagte Dali ganz unbescheiden über diese kreative Verbindung.

Ernst Fuchs – in Fachkreisen als „Malerfürst“ bezeichnet – hat 16 Kinder mit 7 Frauen und lebt in Wien und Monaco. Im Jahr 2010 fand die Einweihung der Apokalypsen-Kapelle in Klagenfurt statt, an deren Gestaltung Ernst Fuchs 20 Jahre gearbeitet hat und die als sein Lebenswerk gilt.

Ernst Fuchs „die Phantastische Sammlung“

Hundert Meisterwerke von Ernst Fuchs – Gemälde, Skulpturen, Graphiken

Ausstellung: vom 4. Februar bis 6. März 2011

Ausstellungseröffnung: am 4. Februar 2011 14 Uhr

Begrüßung: Horst Werner

Grußwort: S.E. Botschafter Dr. Ralph Scheide

Einführung: Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Mensdorff-Pouilly – Muse, Sammlerin und Managerin von Ernst Fuchs

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 bis 19 Uhr, Sonntag 11 – 18 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene € 5,- ; ermäßigt € 3,- ; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei. Führungen zzgl. € 3,- pro Person.

Führungen durch die Ausstellung: Öffentliche Führungen sonntags 14 Uhr. Gruppenführungen nach Vereinbarung.

Schirmherrschaft: Östereichische Botschaft Berlin.

Fabrik der Künste
Kreuzbrook 10/12
20537 Hamburg

Tel: 040 / 86 68 57 17    Fax: 040 / 86 68 57 18
Internet: www.fabrikderkuenste.de

DonateDonate to the Fantastic Visions project.

Leave a Comment

You must be logged in to post a comment.

Previous and Next Articles

Präsentierte Peter Gric