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Zulassung   

Viktor Safonkin

Viktor Safonkin wurde am 22. August 1967 in Saransk, der Haupstadt der russischen Republik Morodovia geboren. Er ist ein Autodidakt, der sich seinen Lebensunterhalt als junger Mann mit schwerer körperlicher Arbeit verdient.

Einfluß

Nachdem er einen Film über Ernst Fuchs sehen darf, ist er so von diesem Künstler beeindruckt, dass er fortan die Malerei zu seinem Lebensinhalt macht. Er erlernt die Technik der Ölmalerei und perfektioniert sie dermaßen, dass Ernst Fuchs selbst auf ihn aufmerksam wird. Fuchs beschreibt den Künstler Safonkin mit den Worten: „Kraftvoll wie sein Händedruck, ist seine Begabung. Die stärkste, die mir in den jüngsten Jahren untergekommen ist. Beneidenswert eindrucksvoll ist seine Bildwelt. In meinen Augen ist er der besondere Vertreter des Phantastischen in der zahlreichen Schar jener Künstler, die das surreale und symbolistische Merkmal der russischen Kunst vermitteln.

Leben

Viktor Safonkin ist in erster Ehe mit Svetlana verheiratet, die beiden haben einen Sohn, der in Wien Musik studiert. Der Künstler lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Prag, wo er auch seine eigene Galerie betreibt. Safonkin bezeichnet sich selbst als Eurosurrealisten bzw. europäisch klassischen Surrealisten und Symbolisten. Seine Arbeit erinnert an Salvador Dali und wird so hochkarätig eingeschätzt, dass er 2005 eingeladen wird, im Europäischen Parlament in Brüssel auszustellen. 2006 dient Viktors Bild „Inhuman Rearing“ sogar als Cover für ein Album der Rockband „Killing Joke“.

Eine enge Künstler-Freundschaft mit H.R. Giger entsteht, die darin ihren Höhepunkt findet, dass Safonkin 2007 in Giger’s Museum in Gruyeres eine große Retrospektive seines Werkes zeigen darf. In seinen energischen, detaillierten Werken setzt Viktor Safonkin dem Betrachter auf diskrete Weise einen Spiegel vor. Dieser erkennt sich in den grotesken Fratzen wieder, die aus einem Traum – oder besser Alptraum – entsprungen zu sein scheinen und ihn im Unterbewusstsein jagen. Nichts ist dem Künstler wichtiger als der konstante Kampf gegen Gleichgültigkeit, und somit erlaubt er niemandem, an seinen dramatischen Gemälden mit der verachteten Gleichgültigkeit vorbei zu gehen.

Viktor Safonkin war im Juni 2011 im prestigeträchtigen Russischen Museum im St. Petersburg, Russland ausgestellt.

Safonkin war mit seinen unverwechselbaren Werken bei Ausstellungen in aller Welt zu sehen, u.a. in USA, Niederlande, Schweiz, Belgien, Frankreich, Österreich und Deutschland. Bei internationalen Treffen der Phantastischen Kunst ist Safonkin regelmäßig zu Gast.

Der Künstler sagt hierzu vor dem Hintergrund seiner Jugend in der Sowjetunion selbst: „1990 war nicht nur das Jahr des Sonnenaufgans, sondern auch der Öffnung meines Geistes. Das technische Studium ließ mich gleichgültig. Ich fühlte mich nutzlos. Mein Herz hat mir die Tore der Kreativität geöffnet. Es ist kompliziert, fast unmöglich, etwas Wichtiges und Spezifisches in der Flut an Informationen zu finden. Die Müdigkeit kommt vor dem Verständnis und monotone Ideen bereichern uns nicht. Wenn wir uns keine Ziele setzen, ziehen wir in Richtung Gleichgültigkeit. Ich bevorzuge Ambitionen, Hysterie, Liebe, Hass, Malerei, Party, Illusion, Opfer, Christus, die Zukunft. Aber ich werde mich imer gegen die Gleichgülitigkeit wehren!

Quelle:

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Präsentierte Peter Gric