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Zulassung 

Bruno Weber

Bruno Weber ist dem Limmattal, seiner Heimatregion, treu geblieben. Bruno Weber wurde am 10 April 1931 in Dietikon ZH als Sohn eines Schlossers geboren. Schon früh begann er zu malen. Der Maler Max Gubler ermunterte ihn zum Besuch der Schule für Gestaltung in Zürich. Danach unternahm der junge Maler Studienreisen nach Italien, Griechenland und in die Tschechoslowakei.

1962 begann Bruno Weber mit dem Bau seines ‚Schönwetterateliers’. Daraus entstand im Laufe der Jahre auf 20 000 Quadratmetern Fläche ein Skulpturenpark mit Atelier-Wohnhaus mit Turm, auf einem Familiengrundstück in Spreitenbach exakt an der Grenze zu Dietikon.

Bruno Weber wandte sich ab 1969 immer mehr dem plastischen Gestalten zu. Er betätigte sich als Architekt, Maurer, Zimmermann, Erdarbeiter. All seine Produkte, für das Leben und den täglichen Gebrauch bestimmt, erhielten eine künstlerische Gestalt; z.B. wurde die Rutschbahn für die Kinder zu einer Schlange über den Teich, verwandelte sich der Gartengrill in einen Feuervogel mit passendem Tisch und Hockern.

In unermüdlicher Eigenarbeit von Bruno Weber und seiner Frau Mariann Weber-Godon entstand das künstlerisch intensiv gestaltete Wohnhaus, das Grundstück wurde in einen Park mit phantastisch-surrealen Skulpturen verwandelt.

Trotz der Grösse der Kunstwerke wird Bruno Weber immer wieder zu Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland eingeladen, und der Park mit seinen Skulpturen und verborgenen Plätzen diente schon öfter als Film- oder Fernsehkulisse.

International bekannt wurde er u.a. durch die künstlerische Gestaltung am Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Sevilla, 1992. Das Drachentor bildete den Eingang zum Papierturm, im Inneren des Turmes standen Hirsche als Lichtträger, vom Turm guckten Eulenjunge auf die Besucher. Zwei Alphörner konnte man auf dem Treppenaufgang blasen, das Froschalphorn und den Älpler in seinen langen Zopf.

In München wird das Nobelrestaurant «Tantris» von aussen wie von innen mit Skulpturen von Bruno Weber belebt.

Eine 20m hohe Eulenskulptur steht als Eckskulptur an der Widnerhauptstrasse / Karlsplatz. Hinter Ihren Flügeln ist der Leseerker der TU-Bibliothek. Als Gesimsfiguren wachen 12 Jungeulen auf dem Gebäude. Dies war eine Auftragsarbeit der Stadt Wien.

Die Platzgestaltung auf dem Uetliberg, Uto Kulm, von 1991 bis 2003 ist von Bruno Weber. Die Spinne als Hüterin des Brunnens bildet das Hauptwerk, vier Jungspinnen speien in alle vier Himmelsrichtungen das Wasser aus Ihren Mäulern. Hirsche sind Lichtträger auf diesem Zürcher Hausberg. Heute steht noch der Skulpturenweg.

Das Gesamtkunstwerk zu vollenden ist das Hauptanliegen des Künstlers. Die 105 m langen Flügelhunde sind bereits gefertigt und begehbar. Die drei Raupen als Raum der Wandlung und Museum für die Ölbilder Bruno Webers, sowie der Wassergarten sind die Vollendung des Skulpturenparks.

Bruno Webers Bilder war in die Gruppenausstellung „Art Imaginär“ der Ausstellung Zentrum für Phantastische und visionäre Kunst im Kunstzentrum Herrenhof Mußbach, Weinstadt und in Wien in der Hofburg vom 14.1. – 29.1. 2012 gezeigt.

Das Buch „Bruno Weber – Das künstlerische Lebenswerk“ zum 80. Geburtstag von Bruno Weber präsentiert sein Lebenswerk in zahlreichen eindringlichen Fotografien, von Gesamtansichten bis Detailaufnahmen.

Am Montag 24. Oktober in Zürich/Dietikon im Alter von 80 Jahren, der Maler und Bildhauer Bruno Weber  gestorben ist.

Quelle

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Events

art-imaginär II

art-imaginär II

Start: 15/01/2012
Ende: 29/01/2012
Nach dem großen Erfolg und dem weiter bestehenden Interesse des Publikums verlängert das Kulturzentrum Herrenhof Neustadt-Mußbach die Ausstellung “art-imaginär 2011” unter dem Titel ”art-imaginär II – Hommage á Bruno Weber “.
Art Imaginär 2011

Art Imaginär 2011

Start: 24/10/2011
Ende: 27/11/2011
Der Herrenhof Mußbach zeigt in diesem Jahr wieder eine umfangreich Ausstellung mit über 60 Künstlern, wobei eine ganze Reihe Künstler das erste Mal bei der »art-imaginär« gezeigt werden.

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Präsentierte Peter Gric