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Oktober 7th, 2010 by Leo Plaw

Labyrinthe – Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste

Labyrinthe, die Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V., ist ein Netzwerk, das persönliches Kennenlernen, Kommunikation, Meinungs und Erfahrungsaustausch zwischen Künstlern und Schriftstellern gewährleistet, eine Stätte des Diskurses, Austauschs und Vergnügens unter Gleichgesinnten, ein Medium, wo der Einzelkämpfer seiner Kunst spürt, daß er Seinesgleichen hat, aber auch eine Anlaufstelle für alle, die mehr über Phantastische Kunst wissen wollen.

Die Gesellschaft verfolgt auch ganz praktische Ziele und will eine Lobby für Künstler und Phantastische Kunst sein. Das Interesse an der phantastischen Kunst soll durch Ausstellungen und Publikationen, Vorträge und Aktionen in der breiten Öffentlichkeit gefördert werden. Überhaupt sollen Ideen entwickelt werden, um neue Wege zu finden, damit die Phantastische Kunst die Menschen erreicht. Kontakte sollen geknüpft werden zu anderen Künstlern, Galerien, Museen und Verlagen, die sich ebenfalls für phantastische Kunst interessieren.

Geschichte

Am 20. Januar 1996 wurde in Bonn das „Zentrum der phantastischen Künste“ gegründet. Es trafen sich dort aus verschiedenen Ländern phantastische Künstler aller Gattungen; Maler, Bildbauer, Schriftsteller, aber auch Galeristen, Verleger, Kunsthistoriker und Politiker, um gemeinsam für die Phantastische Kunst durch ein Netzwerk der Verbindungen, Ausstellungen und Aktionen einen Weg zu gestalten.

Unter den Gründungsmitgliedern des Zentrums waren Ernst Fuchs und Herbert Rosendorfer, Arek Brauer und Bele Bachem, aber auch Michael Ende, wenn auch posthum. Er hat sich noch kurz vor seinem Tode sehr stark gemacht für dessen Gründung, diese aber leider nicht mehr miterlebt. Zur Zeit sind es an die vierzig Mitglieder, die den inneren Kreis des Zentrums bilden. Darunter auch Gisbert Haefs, H.R.Giger, Bruno Weber und andere namhafte Künstler und Autoren.

1994 fand in Venedig mit Du Fantastique Au Visionaire die wohl erste große internationale Ausstellung phantastischer Kunst statt. Maurizio Albarelli, der diese Ausstellung unter der Patronage von Ernst Fuchs verwirklicht hat, hat inzwischen über 1.200 Künstlern weltweit katalogisiert, und Wolfgang Maria Ohlhäuser, selbst phantastischer Künstler, der an den Kunstakademien im Fernen Osten lehrt, macht das Zentrum regelmäßig auf neue Künstler dieses Genres aus dem entfernten asiatischen Kulturkreis aufmerksam.

1999 fand im HERRENHOF Neustadt/Mussbach a. d. Weinstr. die Ausstellung „DER FADEN DER ARIADNE“- Phantastische und visionäre Kunst, mit über 350 Kunstwerken von 35 Künstlern aus 7 Ländern statt, worüber ein Fernsehfilm produziert und in Verbindung weiterer Filmdokumente in einer „Phantastischen Nacht“ gesendet wurde.

Dies sind nur zwei Beispiele von einer ganzen Reihe von Ausstellungen und Projekten die von uns unternommen wurden!

Das “Zentrum der phantastischen Künste e.V.“ wird zu „Labyrinthe– Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V.“
Bei der Vielfalt der Aufgaben und der Komplexität der Struktur bei der Kommunikation mit und zwischen den Mitgliedern, stellte sich heraus, dass die bestehende Vereinsform bei unseren Aktivitäten, wie auch die Bezeichnung “Zentrum“ nicht optimal war, da dieser eher mit dem Gründungsort in Beziehung gebracht wurde. Im Jahr 2001 gründeten deshalb ca. zehn Personen in München „Labyrinthe– Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V.“ die sich als Nachfolgevereinigung des „Zentrums der phantastischen Künste e.V.“ versteht.

Labyrinthe
Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V.
Palestrinastr.3
D-80639 München
Tel:  +49-89-1799 8120  +49-89-1799 8120
Fax: +49-89-171 399
Web: Labyrinthe.com

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